1. Einen Überblick schaffen
Trennen Sie eindeutig unterschiedliche Bestände, soweit dies ohne Bearbeitung oder Gefährdung möglich ist. Bewahren Sie beschriftete Verpackungen, Datenblätter und Nachweise auf. Bei Zinngeschirr und Figuren sollte vor einer Verwertung geklärt werden, ob einzelne Stücke einen Sammler- oder Antiquitätenwert besitzen könnten.
- Welche Gegenstände oder Materialreste sind vorhanden?
- Woher stammen sie und ist die Zusammensetzung bekannt?
- Welche ungefähre Menge liegt vor?
- Sind Anhaftungen, Fremdteile oder Rückstände erkennbar?
2. Eine aussagekräftige Anfrage senden
Fotografieren Sie zuerst den gesamten Bestand und anschließend wichtige Einzelheiten. Gute Beleuchtung und lesbare Kennzeichnungen sind hilfreicher als viele nahezu identische Bilder. Wenn Sie das Gewicht nur schätzen können, kennzeichnen Sie es als Schätzung.
Geben Sie bei einer Waagenaufnahme an, ob Behälter oder Verpackung enthalten sind. Für eine Abholung benötigen wir den Ort oder die Postleitzahl. Bei größeren Mengen sind Angaben zu Paletten, Treppen, Zufahrt und vorhandenen Verlademöglichkeiten hilfreich.
3. Annahme und Bewertungsgrundlage klären
Vor einer Übergabe muss feststehen, ob der angebotene Bestand übernommen werden kann. Teilen Sie bekannte Bleianteile und auffällige Rückstände ausdrücklich mit.
Besprechen Sie außerdem, auf welcher Grundlage ein Preis genannt wird: Handelt es sich um eine erste Einschätzung, einen veröffentlichten Sortenpreis mit Bedingungen oder ein konkretes Angebot? Ist eine Untersuchung erforderlich, sollte vorab geklärt werden, wie sie erfolgt und ob Kosten entstehen können.
4. Abholung oder Versand abstimmen
Eine Abholung wird deutschlandweit nach Vereinbarung organisiert. Dafür werden Material, Menge, Standort und Zugänglichkeit berücksichtigt. Termin, erforderliche Vorbereitung und mögliche Kosten werden vorab abgestimmt.
Für geeignete Materialien und Mengen kann ein Post- oder Paketversand vereinbart werden. Verwenden Sie erst nach Freigabe eine für Inhalt und Gewicht geeignete Verpackung. Einzelteile müssen gegen Verrutschen gesichert und scharfe Kanten geschützt sein.
Bei größeren Mengen kann ein Transport über einen Logistikpartner erforderlich sein. Palettierung, Ladungssicherung und Verlademöglichkeiten werden für den konkreten Bestand besprochen. Bekannte oder möglicherweise problematische Rückstände erhalten keine pauschale Versandfreigabe.
5. Prüfung, Gewicht und Angebot nachvollziehen
Eine Fotoeinschätzung kann sich ändern, wenn das tatsächlich übergebene Material von den Angaben abweicht. Für Ihre Entscheidung sollten Materialeinstufung, berücksichtigtes Gewicht, Preis und vereinbarte Kosten nachvollziehbar sein.
Verpackungsgewicht und nicht vergütete Bestandteile sind gesondert zu betrachten. Klären Sie vor der Übergabe auch, wie bei einer Ablehnung oder abweichenden Bewertung verfahren wird und wer gegebenenfalls Rücktransportkosten trägt.
6. Auszahlung vereinbaren
Zahlungsweg und Zeitpunkt werden im Rahmen der Abwicklung vereinbart. Übermitteln Sie Bankdaten erst, wenn sie für den abgestimmten Vorgang benötigt werden. Eine erste Fotoanfrage begründet noch keinen feststehenden Auszahlungsbetrag.
Beilageblatt für einen vereinbarten Versand
Das Beilageblatt dient der Zuordnung Ihres Materials. Tragen Sie die angefragten Angaben lesbar ein und verwenden Sie eine vorhandene Vorgangsnummer. Es ersetzt keine Annahme- oder Versandbestätigung.
Eine persönliche Übergabe an der Anschrift Grünenplatzstraße 1a in 42899 Remscheid stimmen Sie bitte ebenfalls vorher ab.
